Ich habe seit einer Woche nichts gehört, arbeitet der Anwalt überhaupt an meinem Fall?

5Natürlich ist man als Dienstleister bestrebt, eine schnelle Bearbeitung und ein schneller Ergebnis herbeizuführen. Rechtsfälle bedürfen einer genauen Betrachtung, manchmal der Ermittlung von Tatsachen, manchmal einer langwierigen Recherche. Dies alles geschieht im Hintergrund und verzögert den schnellen Rückkontakt. Zudem hat jeder Mandant verständlicherweise gleichermaßen den Wunsch ein schnelles Ergebnis zu erhalten, Rechtsfälle müssen daher parallel bearbeitet werden.

Seien Sie sich gewiss: Auch wenn es manchmal etwas länger dauert, Sie wurden nicht vergessen!

Checkliste Anwaltsgespräch – für Unternehmer

Gut vorbereitet zum Erstkontakt

Im ersten Gespräch (Telefonat) besprechen wir kurz den zu Grunde liegenden Sachverhalt und prüfen, ob wir in der Sache zusammenarbeiten können (Prüfung auf Interessenkollisionen, Preismodell etc.). Es ist wichtig, dass Sie sich hierbei auf das Gespräch vorbereiten und evtl. Eckdaten vorliegen haben (Streitwert, Gegenpartei, wirtschaftliche Ziele).

1. Gesprächstermin vereinbaren

Sie haben die Wahl, die Kanzlei MRA entweder über E-Mail, Kontaktformular oder telefonisch zu kontaktieren. Ist eine telefonische Erreichbarkeit gerade nicht gegeben, hinterlassen Sie bitte eine Rufnummer auf der Mailbox.

2. Seien Sie sich über die Kosten bewusst

Die Konsultation eines Rechtsanwalts ist keineswegs kostenfrei. Ein Erstkontakt dient dazu festzustellen, ob Anwalt und Mandant in der Sache zusammenfinden können. Eine komplette Erstberatung am Telefon ist zwar möglich, aber eben dann auch mit Kosten verbunden.

3. Zögern Sie nicht!

Fristversäumnisse sind häufig nicht oder nur schwer zu heilen. Es kann sein (und ist bei gerichtlichen Auseinandersetzungen sehr wahrscheinlich), dass eine notwendige Reaktion an die Gegenseite fristgebunden ist, prüfen Sie daher Ihre Unterlagen genau und teilen Sie dies direkt im Erstgespräch mit, damit eine sinnvolle und zeitnahe Terminabsprache möglich ist.

4. Sachverhalt vorbereiten

Mit Notizen sind Sie perfekt auf das Anwaltsgespräch vorbereitet, so kann strukturiert geprüft werden, wie und ob die Kanzlei MRA für Sie tätig werden kann. Es sollte deutlich sein, was Sie zu dem Erstgespräch bewogen hat, wer die Gegenseite ist, um welche wirtschaftlichen Werte es geht, wie lange Vertragsverhältnisse laufen und welche Nachweise Sie haben (Dokumente – auch E-Mails, Zeugen, faktische Tatsachen, wissenschaftliche Erkenntnisse etc).

5. Dokumente zusammenstellen und vorbereiten, seien Sie ehrlich – nicht nur zu Ihrem Arzt, auch zu Ihrem Anwalt!

Legen Sie alles bereit, was mit dem Fall – auch nur entfernt – zu tun haben könnte. Wenn der Anwalt zu Ihnen kommt, ist es klasse, wenn Sie nicht anfangen müssen alte Arbeitsverträge oder Aktennotizen suchen zu müssen oder ein ellenlanges E-Mail-Postfach nach Stichworten zu durchsuchen. Der Anwalt benötigt alle Informationen, um ein vollständiges Bild der Sachlage zu erhalten. Verschweigen Sie nichts und beschönigen Sie nichts – das würde die Qualität der Beratung nur beeinträchtigen.

6. Zeugen auflisten

Alle notwendigen Zeugen (auch, wenn diese aus Ihrer Sicht zunächst nichts wirkliches beizutragen haben – hier irrt man häufig) sollten aufgelistet und mitgeteilt werden, um die Beweislage am Besten beurteilen zu können.

7. Zielbesprechung

Der Anwalt wird Sie nach dem Ziel der Beauftragung fragen. Überlegen Sie sich daher im Vorfeld, ob Sie sich mit der Gegenseite streiten oder lieber gütlich einigen wollen. Ist ein hochkomplexes Vertragswerk nötig, das allein Ihre Position berücksichtigt und dadurch viel Verhandlungszeit in Anspruch nehmen wird oder sind Best-Practices evtl. sinnvoller?

8. Rechtsschutzversicherung

Im Falle, dass Ihre Angelegenheit von einer Rechtsschutzversicherung übernommen wird (im Besten Fall klären Sie das vor dem Erstkontakt bereits mit der RSV telefonisch ab), sollten Sie Ihre Mitgliedsnummer, den Namen der Versicherung und die Schadennummer (wird Ihnen telefonisch mitgeteilt) parat haben.

Checkliste Anwaltsgespräch – für Verbraucher

Gut vorbereitet zum Anwaltsgespräch

Im ersten Gespräch mit Ihrem Rechtsanwalt, Ihrer Rechtsanwältin besprechen Sie die Eckpunkte für das weitere Vorgehen: Sie schildern ihr Anliegen und werden über mögliche Lösungswege und über die anfallenden Kosten informiert. Mit guter Vorbereitung können sie mithelfen, die Beratung beim Anwalt zum Erfolg zu führen.

1. Gesprächstermin vereinbaren

Rufen Sie bei der Kanzlei Ihres Vertrauens an. Schildern Sie, um was es geht. So können der Anwalt beziehungsweise seine Mitarbeiter Ihnen sagen, ob Sie bei der Kanzlei richtig sind. Vereinbaren Sie einen Gesprächstermin und hinterlassen Sie eine Rufnummer.

2. Nicht zu lange zögern

Gerade bei Auseinandersetzungen mit Behörden oder Arbeitgebern, aber auch bei Gerichtsverfahren sind sonst möglicherweise die Fristen für eine Reaktion abgelaufen – dann wird es für Ihren Anwalt schwerer, etwas für Sie zu tun.

3. Fakten sammeln

Notieren Sie sich in Stichpunkten, um was es bei Ihrem Anliegen geht. So ist sicher, dass Sie im Gespräch mit dem Anwalt nichts vergessen: Was ist passiert und wann? Wie kam es dazu? Wer ist beteiligt? Seien Sie ehrlich zu Ihrem Anwalt, er muss die ungeschönten Fakten kennen.

4. Dokumente zusammenstellen

Sammeln Sie alle Dokumente, die Ihr Anliegen betreffen, z.B. Briefe, Verträge oder Gesprächsnotizen. Schreiben Sie auf, wann Sie diese erhalten oder abgeschickt haben. Nehmen Sie auch die Briefumschläge mit, denn das Datum des Poststempels kann wichtig sein. Bringen Sie lieber zu viele als zu wenig Dokumente zum Beratungsgespräch mit – der Anwalt kann dann entscheiden, welche davon wichtig sind.

5. Zeugen auflisten

Kann jemand bezeugen, was passiert ist? Dies können Passanten bei einem Autounfall sein, aber auch Personen, die bei einem Gespräch mit Ihrem potenziellen Gegner dabei waren. Stellen Sie für Ihren Anwalt eine Liste mit deren Adressen zusammen.

6. Ziel festlegen

Der Anwalt wird mit Ihnen darüber sprechen, was Sie erreichen wollen. Machen Sie sich bereits vor der Beratung Gedanken: Geht es Ihnen darum, möglichst schnell zu einer Einigung zu kommen? Oder darum, Ihren Gegner vor Gericht zu bringen?

7. Persönliche Daten mitnehmen

Ihr Anwalt benötigt Ihre Telefonnummer, Ihre Adresse und Ihre Kontonummer. Außerdem sollten Sie, soweit vorhanden, auch die Adresse Ihres „Gegners“ vorliegen haben.

8. Daten der Rechtsschutzversicherung mitnehmen

Falls Sie rechtsschutzversichert sind, sollten Sie Ihre Mitgliedsnummer und den Namen der Versicherung sowie, falls vorhanden, die Allgemeinen Bedingungen Ihrer Versicherung (ARB) parat haben.

Quelle:https://brak.de/fuer-verbraucher/checkliste-anwaltsgespraech/

Welche Maßnahmen haben Sie bezüglich Covid-19 getroffen?

Unsere Mandanten sind uns wichtig, weshalb wir natürlich verstehen, wenn mancher nicht in direkten Kontakt mit Anwälten treten möchte und sich auch bei Einhaltung sämtlicher von Ärzten und Behörden vorgeschriebener bzw. vorgeschlagener Maßnahmen nicht wohl fühlt.
Wir bieten daher neben der klassischen Methode, am Telefon zu beraten und notwendige Unterlagen elektronisch zu übertragen auch eine „Video-Sprechstunde“ bzw. „Video-Beratung“ an.

Was kostet mich ein „mobiler Anwalt“?

Wir sind für uneingeschränkte Transparenz, was die Kostenfrage angeht. Unsere Mandanten schätzen die Freiheit, die sie durch die Inanspruchnahme einer Dienstleistung wie des früher bei Ärzten üblich gewesenen „Hausbesuchs“ genießen. Eine Dienstleistung, die zeit- und kostenintensiv ist, soll natürlich auch bei uns entlohnt werden. Die Anfahrt zum Mandanten wird daher entweder mit einer Pauschale oder mittels kilometergenauer Abrechnung vereinbart. Sie haben die Kontrolle und können entscheiden, welches Modell Ihnen lieber ist. Im Übrigen richten sich die Kosten nach der mit dem Mandanten getroffenen Vergütungsvereinbarung bzw. den gesetzlichen Gebühren, nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).

Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch vor Ort zur Verfügung, denken aber, dass in der heutigen Zeit nicht mehr stets nur zwingend der Mandant zum Rechtsanwalt gehen sollte, sondern in einer gleichgestellten ergebnis- und lösungsorientierten Zusammenarbeit der richtige Fokus zu finden ist. Dies beinhaltet nach unserer Kanzleiphilosophie auch die Devise „zu Hause und im Büro hat der Mandant alle Unterlagen, die er womöglich beim Gang in die Kanzlei nicht vollständig mitgebracht hätte“.

Welche technischen Mittel halten Sie für Videoberatung und Videosprechstunde bereit?

Grundsätzlich richten wir uns hier ganz nach dem Wunsch des Mandanten bzw. der Mandantin. Technisch halten wir alle bekannten Videotools von Microsoft-Teams, Zoom, Web-go, Facetime, Whats-App-Telefonie etc. bereit.
Ob die genannten Tools aus datenschutzrechtlicher Sicht zur Nutzung empfohlen sind, darüber streiten sich derzeit viele Experten. Wir wollen aber dem Mandanten die größtmögliche Erreichbarkeit gewährleisten und daher überlassen wir die Wahl der Tools grundsätzlich Ihnen. Die Nutzung durch die Kanzlei ist im Rahmen der Festlegung technischer und organisatorischer Maßnahmen einer Risikoabschätzung nach DIN ISO/IEC 27005 sowie der DSGVO unterworfen. 

Wie sind Ihre Geschäftszeiten?

Wir glauben nicht an Geschäftszeiten. Für uns ist der Mandant derjenige, der vorgibt, wann er Hilfe und Beratung benötigt. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen kurzfristigen Termin zu einer für Sie sinnvollen Uhrzeit in Ihren Büroräumen oder auch bei Ihnen privat zu Hause. Sämtliche sinnvolle und / oder vorgeschriebene Hygieneregeln werden selbstverständlich eingehalten!

Bieten Sie auch alternative Zahlungsmöglichkeiten an?

Sie können Vorschüsse und/oder Ihre fälligen Rechnungen gerne auch via Paypal bezahlen, indem Sie den unten angegebenen QR-Code verwenden. In Kürze werden weitere Zahlungsmöglichkeiten (Lastschrift, Kreditkarte) auf der Website bereitgestellt.

QR-Code Kanzlei MRA
QR-Code Kanzlei MRA